
Bibelseiten und Nachdrucke |
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Traditionelle Methode der HerstellungBei der Herstellung seiner berühmten Bibel druckte Johannes Gutenberg nur die schwarze Schrift. Eine Textseite verfügte über zwei Kolumnen à 42 Zeilen, was ihr den wissenschaftlichen Namen „B42“ eintrug. Alle Überschriften, Hervorhebungen (Rubrikationen), rote Kopfzeilen, Satzanfänge und die Ornamente wurden, wie damals üblich, von Hand ergänzt. Ein zweifarbiger Druck war Mitte des 15. Jahrhunderts noch nicht möglich. Das erklärt die großen Unterschiede in der Ornamentik und kunstvollen Ausstattung der bis heute erhaltenen Original-Exemplare der Gutenberg-Bibel. Bei der Herstellung unserer Bibelseiten werden diese traditionellen Verfahren angewandt. Ornamentik und Rubrizierung orientieren sich an den verschiedenen noch erhaltenen Exemplaren der Gutenberg-Bibel, allen voran das „Berliner Exemplar“, im Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin, mit ihrer besonders kunstvollen und reichen Ausstattung. Wie zu Gutenbergs Zeiten werden die hier angebotenen Einzelseiten aus der Gutenberg-Bibel im Buchdruck und in Originalgröße hergestellt. Die Ornamente werden von Künstlern handgemalt und bei bestimmten Ausfertigungen nach alter Tradition mit Blattgold belegt. |
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